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Sodomiten, Hermaphroditen und Tribaden: Sexuierte und sexualisierte Körper im späten Mittelalter und Früher Neuzeit
Aktionswochen gegen Sexismus und Homophobie
11. Dezember 2012
19:00 Uhr - 20:30 Uhr
Gespräch und Diskussion
Die Problematisierung des intersexuellen Körpers als pathologisch, als Zeichen göttlichen Zorns
oder auch „nur“ als Objekt voyeuristischer Aufmerksamkeit hat eine lange Geschichte. Foucault
folgend, wird oft von der Verbrennung von Hermaphroditen im Mittelalter und der allmählichen
Überwindung dieses Aberglaubens in der Frühen Neuzeit ausgegangen. In
meinem Vortrag werde ich argumentieren, dass diese Erzählung unhaltbar ist und die Frage
nach der sexualisierten Wahrnehmung uneindeutiger Körper im Mittelalter und Früher Neuzeit
neu gestellt werden muss.
Referenten
Dr. Christof Rolker (Uni Konstanz)
Veranstalter
Referat für Gleichstellung des U-AStAs
Veranstaltungsort
F 428
Kontakt
Referat für Gleichstellung
U-AStA

asta@uni-konstanz.de
Ersteller/in: am 29.11.2012, 13:10h
Letzte Änderung am 29.11.2012, 13:59h