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Die Lehrstühle Klinische Psychologie sowie Klinische Psychologie und Neuropsychologie bieten an der Universität Konstanz drei Anwendungsfächer für den Masterstudiengang Psychologie an (Studien- und Prüfungsordnung).

Die Vorzüge und Attraktivität der Klinischen Psychologie und der Neuropsychologie an der Universität Konstanz leiten sich vornehmlich aus den einzigartigen Trainings- und Forschungsmöglichkeiten her:

  • Die Universität betreibt eine Forschungs-Station am ZfP Reichenau (Zentrum für Psychiatrie Reichenau). Behandlungsprogramme zielen besonders auf die Verringerung des Leidens jüngerer schizophrener Patienten und deren Angehöriger ab. Die Forschung auf diesem Gebiet umfasst die Untersuchung kortikaler (Ereignis-korreliertes Potential, spontanes EEG und MEG) Korrelate kognitiver und behavioraler Funktionen der Schizophrenie (siehe auch Forschungsprojekte).
  • Die psychophysiologischen Labore: hochauflösende Elektro- und Magnetoenzephalographie.
  • Die Verbindung zur Neuropsychologie und zur behavioralen Neurowissenschaft. Die Forschung auf diesem Gebiet umfasst die Untersuchung funktionaler kortikaler Organisation und Reorganisation und deren Rolle bei der Genesung sowie bei Prozessen der Substitution und Rehabilitation bei neurologischen Patienten (die z.B. unter Aphasie, Tinnitus oder fokaler Handdystonie leiden).
  • Forschung und Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen sowie Evaluation der Narrativen Exposure Therapy (NET) für Überlebende von Krieg und Folter.

 

 

Kooperationen

Die Universität Konstanz führt eine erfolgreiche Kooperation mit den Kliniken Schmieder (Internationales Kompetenzzentrum für Neurologie).

1997 gründeten die Universität und die Kliniken das Lurija Institut für Rehabilitationswissenschaften und Gesundheitsforschung.