Klinische Psychologie und
Klinische Neuropsychologie

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Psychologische Konsequenzen von Terror und Krieg und Narrative Exposure Therapy

In mehr als einhundert Ländern der Welt initiieren oder ermutigen Regierungen Gewalt gegen Mitglieder bestimmter religiöser, politischer oder kultureller Gruppen. Folter ebenso wie andere Verletzungen humanitärer Rechte dienen dazu, Angst in der Bevölkerung zu verbreiten und oppositionelle Bewegungen zu unterdrücken. Die moderne Kriegsführung ist ebenfalls eher darauf angelegt, Zivilisten zu bedrohen denn ausländische Armeen zu bekämpfen. Massenvertreibungen von Personen aus ihrem Zuhause und Genozide an ethnischen Gruppen sind keine Seltenheit. Im Gegensatz zu anderen Formen von Gewalt und psychologischer Traumatisierung erfahren die meisten Überlebenden von staatlich unterstützter Gewalt nicht nur ein belastendes Ereignis sondern meistens eine ganze Reihe von traumatisierenden Erlebenissen über einen längeren Zeitraum hinweg. Derartige Erfahrungen verursachen massive psychologische und somatische Belastungen. Dadurch leiden viele Überlebende von Krieg und Armut nicht nur unter der schlechten medizinischen Versorgung sondern auch an chronischen psychologischen Störungen wie z.B. Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) oder auch Depressionen. Derartige Störungen können nicht nur lange Perioden andauern, sondern brechen manchmal erst Jahre oder Jahrzehnte nach der Verfolgung aus. Dieses Projekt verfolgt die folgenden Ziele:

1. Beurteilung der psychologischen und sozialen Konsequenzen organisierter Gewalt

Bei 'vivo' (e.V.) wurde versucht, verlässliche und gültige Strategien sowohl für die Diagnose von PTBS als auch komorbider Störungen unter Berücksichtigung sozialer Faktoren und kultureller Unterschiede zu entwickeln. Darüber hinaus haben wir in unterschiedlichen Bevölkerungen epidemiologische Studien zu PTBS durchgeführt. In einer Studie mit mehr als dreitausend Teilnehmern, die in Kooperation mit Dr. Unni Karunakara von 'Ärzte ohne Grenzen' realisiert wurde, haben wir einen sehr hohen Anteil von PTBS (mehr als 40 %) bei Flüchtlingen gefunden, die vor dem Bürgerkrieg im Sudan nach Uganda geflohen waren. Der Anteil an PTBS-Erkrankungen unter den Flüchtlingen war sehr viel höher als in der normalen ugandischen Bevölkerung. Im Moment passen wir diagnostische Werkzeuge für die Beurteilung von PTBS an den Einsatz in anderen Ländern und auch bei Flüchtlingen, die aus Flüchtlingscamps oder ihren Heimatländern nach Deutschland kommen, an.

2. Beurteilung der neurobiologischen Konsequenzen traumatischer Erfahrungen

Schwere traumatische Erfahrungen können neurobiologische Veränderungen im menschlichen Hirn verursachen. Bei einer Bildgebungsmethode, die Magnetenzephalographie (MEG) heißt, einer Technik, die Gehirnaktivität bei Menschen darstellen kann, fanden wir spezifische Charakteristika bei abnormalen langsamen Wellen in Ruhephasen als auch pathologische Veränderungen bei der Verarbeitung affektiver Stimuli bei Folteropfern.

a) Regionen abnormaler langsamer Wellen (SPM von 24 PTSD Patienten vs. 35 Kontrollen)

b) Aktivierung durch affektive Stimuli; oben: zwei Kontrollen, unten: zwei Folteropfer

 

3. Entwicklung von Behandlungsstrategien: Narrative Exposure Therapy (NET)

Die Erinnerung an traumatische Erlebnisse kann schmerzhafte Gefühle hervorrufen. Normalerweise ist die Erinnerung im autobiographischen Gedächtnis in fragmentierter und unzusammenhängenderweise kodiert. In den meisten Fällen ist es extrem schwierig für die Überlebenden, ihre Erfahrungen in Worte, die einen Zusammenhang, eine Geschichte, ergeben zu fassen. Die meisten vermeiden, über ihre Vergangenheit zu sprechen. Diese Tendenz zum Stillschweigen über die schmerzhaften Erlebnisse verhindert die emotionale Verarbeitung der traumatischen Erfahrungen, besonders die Fähigkeit zur Gefährdungsbeurteilung, d.h. der impliziten und expliziten Fähigkeit zu erkennen, welche Situationen gefährlich und welche sicher sind. Diese Unfähigkeit der emotionalen und kognitiven Verarbeitung führt zur Chronizität psychologischer Symptome.

Abgesehen von den schädlichen Konseqenzen dieses Stillschweigens für die Überlebenden selbst, führt es auch dazu, dass gegen die Menschenrechts-Verletzungen nicht entsprechend vorgegangen werden kann und dass eine Verfolgung der für Folter und Genozid Verantwortlichen nicht stattfinden kann.

Die Universität Konstanz und die Nichtregierungsorganisation 'vivo' haben gemeinsam einen Behandlungsansatz mit der Bezeichnung 'Narrative Exposure Therapy' (NET) entwickelt. Dieser Ansatz basiert auf den Arbeiten der Zeugnis-Therapie und der Kognitiven Verhaltenstherapie und umfasst Forschungsergebnisse aus den Bereichen der Neurobiologie und der Kognitiven Psychologie. In der NET-Behandlung werden Zeugen massiver Menschenrechts-Verletzungen ermutigt, ihre traumatischen Erfahrungen zu erzählen. Mit der emphatischen Hilfe eines Therapeuten baut ein Überlebender sein autobiographisches Gedächtnis über seine traumatischen Erlebenisse wieder auf. Auf diesem Wege werden fragmentarische Erinnerungen in eine zusammenhängende Geschichte gebracht. Diese Therapie ermöglicht die Verarbeitung schmerzhafter Gefühle und den Aufbau eindeutiger Risikoeinschätzungen gefährlicher und sicherer Situationen, was normalerweise zu einer bedeutenden emotionalen Genesung führt.

Falls der Patient dem zustimmt, kann das Dokument (das 'Zeugnis'), welches als Ergebnis der Therapie vorliegt, direkt zur Verfolgung von Menschenrechtsverletzungen genutzt werden.

Auf diese Weise verknüpft die Narrative Exposure Therapy therapeutische und politische Ziele.

Gegenwärtig wird die Effizienz von NET wissenschaftlich überprüft. Unsere ersten Erfahrungen bei der Nutzung dieses Therapieansatzes in einem mazedonischen Flüchtlingscamp unmittelbar nach Beginn der Verfolgung der Flüchtlinge, waren sehr vielversprechend. Wir können die Effizienz von NET bereits bestätigen für jugendliche und erwachsene Asyslsuchende in Deutschland und für eine somalische Bevölkerungsgruppe. Derzeit führen wir zusätzliche Untersuchungen bei Flüchtlingen in Uganda durch, ebenso mit traumatisierten Kindern in Sri Lanka, sowie gefolterten Asylsuchenden und traumatisierten Flüchtlingskindern in Deutschland.

 

4. Beurteilung von Trauma-bezogenem Drogenmißbrauch

Hinreichend belegt ist die Tatsache, dass Menschen häufig Drogen wie Alkohol, Narkotika und verschriebene Medikamente mißbrauchen, um mit traumatischen Erfahrungen und Symptomen von PTBS und Depression umgehen zu können. Dadurch führt PTBS natürlich zu weiteren psychologischen Störungen.

Die Untersuchungsergebnisse einer umfangreichen Stichprobe bei Haushalten in Somaliland und mehrere Studien unter Militärangehörigen machten deutlich, dass es eine besondere Notwendigkeit für Interventions- und Präventionsprogramme auf Gemeindeebene gibt. Darüber hinaus zeigte unsere Arbeit in Somaliland (Nordwest-Somalia) mit Bevölkerungsanteilen, die durch den Krieg traumatisiert worden waren, dass der Mißbrauch von billigen lokalen Drogen wie Khat, Marihuana oder Lösemitteln dort sehr verbreitet ist. Aus der Drogenabhängigkeit ergaben sich in der Folge in diesen Gruppen häufig psychiatrische Störungen. Eine spezielle Herausforderung stellt hierbei die Reintegration von ehemaligen Kombattanten dar, da diese oftmals extrem drogenabhängig sind.

So wie in anderen Entwicklungsländern, in denen kein staatlicher Gesundheitsdienst für psychologische Störungen existiert, werden psychisch schwer erkrankte Menschen, anstatt eine Therapie zu erhalten, häufig durch Familienmitglieder angekettet, um den Patienten und die Gemeinschaft zu schützen. Natürlich verschlimmert dies den Zustand der Patienten weiter und führt zur Chronifizierung der psychiatrischen Störung. In diesen Gesellschaften sind psychiatrische Störungen meist mit einem negativen Stigma belegt, welches oft zur vehementen Diskrimierung der ganzen Familie des Patienten führt. So finden die Kinder von psychisch kranken Eltern kaum Ehepartner oder sie können nicht zur Schule gehen, da das Familieneinkommen gänzlich zur unzureichenden Behandlung des Kranken eingesetzt wird.

Die Projekte werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), dem Europäischen Flüchtlingsfonds und der Volkswagenstiftung gefördert.

 

Ausgewählte Publikationen

2009

Catani C, Schauer E, Elbert T, Missmahl I, Bette JP, Neuner F (2009). War trauma, child labor, and family violence: Life adversities and PTSD in a sample of school children in Kabul. Journal of Traumatic Stress

Catani C, Gerwirtz A, Wieling L, Schauer E, Elbert T, Neuner F (2009). Tsunami, war, and cumulative risk in the life of Sri Lankan school children. Child Development

Catani C, Kohiladevy M, Ruf M, Schauer E, Elbert T, Neuner F (2009). Treating children traumatized by war and Tsunami: A comparison between exposure therapy and meditation-relaxation in North-East Sri Lanka. BMC Psychiatry, 9: 22.

Catani, C, Jacob, N, Schauer, E, Kohila, M & Neuner, F (2009). Family Violence, War, and Natural Disasters - A Study of the Effect of Extreme Stress on Children‘s Mental Health in Sri Lanka. In: A. Hussain (Hrsg). Mental Health - Challenges and Interventions.

Eckart C, Engler H, Riether C, Elbert T, Kolassa IT (2009). No PTSD-related differences in diurnal cortisol profiles of genocide survivors. Psychoneuroendocrinology, 34, 523—531.

Elbert T, Schauer M, Schauer E, Huschka B, Hirth M, Neuner F (2009). Trauma-related impairment in children – an epidemiological survey in Sri Lankan provinces affected by two decades of civil war and unrest. Child Abuse & Neglect, 33, 238-246. dx.doi.org/10.1016/j.chiabu.2008.02.008.

Kolassa IT, Ertl V, Eckart C, Glöckner F, Kolassa S, Papassotiropoulos A, de Quervain D, Elbert T (2009). Association study of trauma load and SLC6A4 promoter polymorphism in PTSD: evidence from survivors of the Rwandan genocide. Clinical Psychiatry, (in press).

Neuner F, Ruf M & Catani C (2009). Traumatische Ereignisse. In: A. Lohaus & H. Domsch (Hrsg.) Psychologische Förder- und Interventionsprogramme für das Kindes- und Jugendalter (S. 283 – 290). Springer: Heidelberg

Onyut PL, Neuner F, Ertl V, Schauer E, Odenwald M, Elbert T (2009). Trauma, poverty and mental health among Somali and Rwandese refugees living in an African refugee settlement - an epidemiological study. Conflict and Health, 3:6.

Peyk P, Schupp HT, Keil A, Elbert T, Junghöfer M (2009). Parallel processing of affective visual stimuli. Psychophysiology, 46, 200-208.

Ruf M, Schauer M & Elbert T (in press). UCLA PTSD INDEX for DSM-IV (child version). In: C. Barkmann, M. Schulte-Markwort & E. Brähler (Hrsg). Fragebögen zur Diagnostik psychischer Störungen des Kindes- und Jugendalters. Göttingen: Hogrefe Verlag.

Schaal S, Elbert T, Neuner F (2009). Narrative Exposure Therapy versus group Interpersonal Psychotherapy – a controlled clinical trial with orphaned survivors of the Rwandan genocide. Psychotherapy and Psychosomatics, (in press).

Jurisch F, Kolassa IT, Elbert T (2009). Traumatisierte Therapeuten? Ein Überblick über sekundäre Traumatisierung. Z Klin Psychologie und Psychotherapie. (in press).

2009 - Eingereicht:

Hensel-Dittmann D, Schauer M, Ruf M, Catani C, Odenwald M, Elbert T, Neuner F (2009). The treatment of victims of war and torture: a randomized controlled comparison of Narrative Exposure Therapy and Stress Inoculation Training.

Onyut PL, Neuner F, Schauer E, Ertl V, Odenwald M, Elbert T, (2009). Prevalence of Post Traumatic Stress Disorder among Somali and Rwandese Refugees living in Nakivale Refugee Settlement, Uganda. BMC Psychiatry.

Rockstroh B, Wienbruch C, Elbert T, Ray WJ (2009). Modulation of slow wave activity in psychiatric patients by early life stress. J Clin Neurophysiol.

Rossegger A, Vetter S, Urbaniok F, Held L, Elbert T, Endrass J (2009). The accuracy of the VRAG in predicting recidivism in Switzerland. International Journal of Offender Therapy and Comparative Criminology.

Ruf M, Schauer M, Neuner F, Catani C, Schauer E, Elbert T (2009). Narrative Exposure Therapy for 7 to 16-year-olds - a randomized controlled trial with traumatized refugee children.

Sommershof A, Aichinger H, Engler E, Adenauer H, Catani C, Boneberg EM, Elbert T, Groettrup M, Kolassa IT (2009). Lack of naive and regulatory T cells in posttraumatic stress disorder patients.

Vetter S, Endrass J, Elbert T, Mueller M, Urbaniok F, Roessle W, Rossegger A (2009). Internet based Self-Assessment as valuable Monitoring for Public Mental Health. BMC Public Health.

Vetter S, Endrass J, Elbert T, Mueller M, Urbaniok F, Roessle W, Rossegger A (2009). Antecedents and Concomitant Factors of Posttraumatic Stress Symptoms after Exposure to the Tsunami Disaster: Findings from a Naturalistic Study. BMC Psychiatry.

Winkler N, Ruf M, Belayneh K, Elbert T, Neuner F (submitted). Pathological Grief in HIV/AIDS-orphans in Ethiopia.

Adenauer H, Catani C, Keil J, Aichinger H & Neuner F (in press). Is fear an adaptive reaction to threat? Evidence from a heart rate reactivity to emotional pictures in victims of war and torture. Psychophysiology.

Schaal S, Elbert T, Jacob N, Neuner F & Dusingizemungu JP (2009). Associations between prolonged grief disorder, depression, posttraumatic stress disorder and anxiety in Rwandan genocide survivors.

2009 – ausgewählte Kongresse

Eckart C, Kaufmann J, Stoppel C, Tempelmann C, Hinrichs H, Heinze H.J, Elbert T & Kolassa IT (2009). Patients with posttraumatic stress disorder show structural alterations in brain regions associated with contextual and episodic memory networks – a combined cortical parcellation/VBM study, Society for Psychophysiological Research, 49th Annual Meeting.

Morath J, Kolassa IT, Odenwald M, Leirer V, Glöckner F, Kolassa S & Elbert T (2009). Enhanced left-hemispheric hippocampal activation in PTSD patients during the transverse patterning task – an MEG study. Society for Psychophysiological Research, 49th Annual Meeting.

Elbert T (2009): Posttraumatische Belastungsstörungen im Flüchtlingsbereich – Interdisziplinärer follow-up workshop der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Zusammenarbeit mit UNHCR, Stuttgart.

Elbert T & Schauer M (2009). Die Angst des Therapeuten vor Traumakonfrontation: Entstehung und Behandlung von Dissoziation in Folge traumatischer Belastung. Workshop bei der 14. Zürcher Psychotraumatologie – Tagung 'Trauma und Gehirn', Zürich.

Elbert T, Schauer M, Schauer E, Huschka B, Hirth M, Neuner F (2008). Trauma-related impairment in children – an epidemiological survey in Sri Lankan provinces affected by two decades of civil war and unrest. Child Abuse & Neglect (in press).

Kolassa IT, Wienbruch C, Neuner F, Schauer M, Ruf M, Odenwald M, Elbert T (2007). Altered oscillatory brain dynamics after repeated traumatic stress. BMC Psychiatry, 7:56.

Neuner F, Catani D, Ruf M Schauer E, Schauer M, Elbert T (2008). Narrative Exposure Therapy for the Treatment of Traumatized Children and Adolescents (KidNET): From Neurocognitive Theory to Field Intervention. Child Adolesc Psychiatric Clin N Am, 17, pp 641–664.

Catani C, Jacob N, Schauer E, Kohila M, Neuner F (2008). Family violence, war, and natural disasters: Effect of extreme stress on children’s mental health in Sri Lanka, BMC Psychiatry, 8:33.

Catani C, Schauer E & Neuner F (2008). Beyond individual war trauma: Domestic violence against children in Afghanistan and Sri Lanka, Journal of Marital and Family Therapy, 34(2), 165-176.

Catani C (2008). Das Trauma im Kopf – Neurophysiologie des posttraumatischen Stress. Pro mente sana 01/08.

Catani C, Neuner F, Wienbruch C, Elbert T (2008). The Tortured Brain. In: Ojeda. A. (Ed.). The Trauma of Psychological Torture , New York: Praeger Publishers.

Neuner F, Catani C & Ruf M (2008). Traumatische Lebensereignisse. In: A. Lohaus & H. Domsch (Eds.), Psychologische Förder- und Interventionsprogramme für das Kindes- und Jugendalter. Heidelberg: Springer.

Neuner F (2008). Stabilisierung vor Konfrontation in der Traumatherapie - Grundregel oder Mythos? Verhaltenstherapie.

Neuner F, Onyut P, Ertl V, Schauer E, Odenwald M & Elbert T (2008). Treatment of posttraumatic stress disorder by trained lay counsellors in an African refugee settlement - a randomized controlled trial. Journal of Consulting and Clinical Psychology, in press.

Von Lersner U, Wiens U, Elbert T & Neuner F (2008). Mental health of returnees: refugees in Germany prior to their state-sponsored repatriation, BMC International Health and Human Rights, in press.

Neuner F, Schauer M & Elbert T (2008). Narrative Exposition und andere narrative Verfahren. In: A. Maercker (Ed.), Handbuch der posttraumatischen Belastungsstörungen. Heidelberg: Springer.

Weitere ausgewählte Publikationen:

Odenwald M, Hinkel H, Schauer E, Neuner F, Schauer M, Elbert T & Rockstroh B (2007). The Consumption of Khat and Other Drugs in Somali Combatants: a cross-sectional study. PLOS Medicine, 4(12), 1959-1972.

Odenwald M, Lingenfelder B, Schauer M, Neuner F, Rockstroh B, Hinkel H & Elbert T (2007). Screening for Posttraumatic Stress Disorder among Somali ex-combatants: A validation study. Conflict and Health, 1(10).

Neuner F, Schauer M, Klaschik C, Karunakara U, Elbert T (2004). A comparison of narrative exposure therapy, supportive counseling, and psychoeducation for treating posttraumatic stress disorder in an african refugee settlement. Journal Consult Clin Psychol, 72(4): 579-587.

Neuner F, Schauer M, Karunakara U, Klaschik C, Robert C, Elbert T (2004). Psychological trauma and evidence for enhanced vulnerability for PTSD through previous trauma in West Nile refugees. BMC Psychiatry, 4(1): 34.

Schauer M, Neuner F, Karunakara U, Klaschik C, Robert C, Elbert T (2003). PTSD and the "building block" effect of psychological trauma among West Nile Africans. ESTSS (European Society for Traumatic Stress Studies) Bulletin, 10 (2), 5-6.

Schauer M, Neuner F & Elbert T (2003). Erzähl' um dein Leben - Traumatherapie bei Opfern von Gewalt und Terror in Krisenregionen. Gehirn und Geist, 5, 34-38.

Neuner F, Schauer M, Elbert T & Roth WT (2002). A Narrative Exposure Treatment as intervention in a Macedonia's refugee camp: a case report. Journal of Behavioural and Cognitive Psychotherapy, 30, 205-209._

Neuner F, Schauer M & Elbert T (2001). Testimony-Therapie als Psychotherapie für Überlebende staatlicher Gewalt. Zeitschrift für Politische Psychologie, 9, 585-600.