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Soziale Integration in multikulturellen Gesellschaften. Eine Analyse von Nachbarschaften der Städte Konstanz und Kreuzlingen.

Befragung

Die Befragung im Rahmen des Projektes: "Zusammenleben in Konstanz und Kreuzlingen" wurde von Februar bis Juli 2011 in beiden Städten durchgeführt. Über 100 Interviewer führten mehr als 900 Interviews mit den Einwohner. Dazu wurden zufällig Bürgerinnen und Bürger beider Städte ausgewählt. Diese ausgewählten Personen wurden ca. 3 bis 5 Tage vor der Befragung schriftlich informiert, die Interviews dauerten ca. 45 min.

Erste Ergebnisse finden Sie hier im Projektbericht.

Sollten Sie darüber hinaus Fragen haben,  können Sie sich per E-Mail an die folgende Adresse wenden:

nachbarschaftsprojekt@uni-konstanz.de

Verlosung

Die bei der Befragung versprochenen Preise wurden verlost und bereits versendet. Zu gewinnen gab es 2 Wellnesswochenenden für 2 Personen. Eine Kreuzlinger Bürgerin und ein Konstanzer Bürger waren die glücklichen Gewinner. Außerdem gab es 10 Brunch-Gutscheine im Cafe Zeitlos und 10 Abendessen im Restaurant il boccone zu gewinnen. Herzlichen Dank nochmals an alle Teilnehmer der Befragung.

Projektziel

Dieses interdisziplinäre Forschungsprojekt widmet sich den Potentialen und Hürden sozialer Integration in multikulturellen Nachbarschaften. Neben den Entwicklungschancen kulturell heterogener Gesellschaften stehen zunehmend die sozialen und politischen Herausforderungen und Brennpunkte des interkulturellen Zusammenlebens im Interesse des öffentlichen und akademischen Diskurses. Wenngleich einige wissenschaftliche Untersuchungen zum sozialen Zusammenhalt in kultureller Vielfalt vorliegen, fehlt es bislang insbesondere an Untersuchungen, welche die Analyse im lokalen, will sagen: nachbarschaftlichen Handlungsfeld ansiedeln. Während bisherige Untersuchungen vornehmlich die Integrationsbedingungen auf nationaler oder regionaler Ebene analysieren, liegt der Fokus dieses Forschungsprojektes daher auf den Integrationschancen und -barrieren alltäglicher Handlungskontexte. In einem Vergleich ausgewählter Nachbarschaften in Konstanz und Kreuzlingen werden hierzu die individuellen und lokalen Bedingungskonstellationen sozialer Integration im Hinblick auf persönliche Netzwerke, soziale und politische Partizipation, persönliche Wertesysteme, Vertrauen ins soziale Umfeld etc. erhoben. Neben den individuellen Einflussfaktoren stehen insbesondere auch die strukturellen und sozialen Rahmenbedingungen von Nachbarschaften im Mittelpunkt der Analyse.

Arbeitsprogramm

Das geplante Projekt zeichnet sich durch einen Methodenmix aus. Als Methoden der Informationsbeschaffung sind die Instrumente der Dokumentenanalyse (Auswertung amtlicher Statistiken), der Befragung (in Form standardisierter und verschiedensprachiger Bevölkerungsbefragungen und von Expertengesprächen) und der standardisierten Beobachtung vorgesehen. Es ist geplant, in 40 Konstanzer und Kreuzlinger Nachbarschaften ca. 1500 dort ansässige Personen zu ihrer ethnischen und kulturellen Herkunft und zur sozialen Integration in ihre Alltagsumgebung (persönliche Netzwerke, soziale und politische Partizipation, persönliche Wertesysteme, ethnische Zugehörigkeit, Vertrauen ins soziale Umfeld etc.) zu befragen. Informationen zu den sozio-strukturellen Gegebenheiten und integrations-politischen Rahmenbedingungen der Nachbarschaften sollen über die Quellen amtlicher Statistiken und über Expertengespräche mit lokalen Entscheidungsträgern gewonnen werden. Die standardisierte Beobachtung wird das Interaktionsverhalten im öffentlichen Raum der Nachbarschaften erfassen, etwa an Treffpunkten und Festen. Eine angemessene Auswertung der gewonnenen Daten mit ihrer hierarchischen Struktur erfolgt durch das statistische Verfahren der Mehrebenenanalyse. Dabei werden auch neuartige, in Umfragen einsetzbare Methoden zur Messung der Netzwerkgrößen und -strukturen eingesetzt (Zheng et al., 2006).

Förderung

Projekt im Rahmen des Exzellenzclusters 16 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) „Kulturelle Grundlagen von Integration“, Förderdauer 2010-2012

Kontakt

Thomas Hinz

Markus Freitag

Birte Gundelach

Thomas Wöhler

 

Telefon: +49 (0) 7531 88 3345

E-Mail: nachbarschaftsprojekt@uni-konstanz.de